Kunst und Gesellschaften
摘要
Das historische Verhältnis von Kunst und Gesellschaft nimmt eine paradigmatische Stellung in der Soziologie der Künste ein. Der Beitrag skizziert die empirische Reichweite und ausgewählte theoretische Bearbeitungsmöglichkeiten dieses Problemkomplexes. Einer Hinführung über Autonomiekonzepte wird ein kurzer Überblick über klassische soziologische Zugänge zu Kunst und Gesellschaft gegeben. Drei einschlägige Theorietraditionen werden dann an zentralen Autoren und Primärliteratur entfaltet: Arnold Hausers dialektisch-materialistischer Ansatz, Niklas Luhmanns Theorie funktionaler Differenzierung, und Pierre Bourdieus Feldtheorie. Zentral sind dabei historische Perspektiven, gesellschaftliche Funktion, relevante soziale Strukturen und autonome Besonderheiten der Künste bis in die Gegenwart.