Der Text vertritt zwei Thesen: Zum einen zeigt er, dass Tanz, als künstlerischer Tanz und als populärer Tanz, ein gesellschaftliches Feld und eine körperliche Praxis ist, in denen sich Soziales und Ästhetisches auf eine besondere Weise, über den Körper verbinden. Die soziale Wirksamkeit des Tanzes wird nur im Kontext sozialer und kultureller Veränderungen – und damit aus einer tanzsoziologischen Sicht sichtbar. Zweitens zeigt der Text, dass Tanz als eine ästhetische Körperpraxis veranschaulicht, wie sich gesellschaftliche Entwicklungen und soziale Erfahrungen in die Körper einschreiben, Praxis werden und im Tanz eine ästhetische Aufbereitung finden. An vier historischen Phasen – Beginn des 20. Jahrhunderts, 1960er-/1970er-Jahre, 1990er-Jahre und Anfang des 21. Jahrhunderts – veranschaulicht der Text, wie Tänze gesellschaftliche Prozesse vorwegnehmen, begleiten, kommentieren oder reflektieren.

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Die Kunst des Tanze(n)s

  • Gabriele Klein

摘要

Der Text vertritt zwei Thesen: Zum einen zeigt er, dass Tanz, als künstlerischer Tanz und als populärer Tanz, ein gesellschaftliches Feld und eine körperliche Praxis ist, in denen sich Soziales und Ästhetisches auf eine besondere Weise, über den Körper verbinden. Die soziale Wirksamkeit des Tanzes wird nur im Kontext sozialer und kultureller Veränderungen – und damit aus einer tanzsoziologischen Sicht sichtbar. Zweitens zeigt der Text, dass Tanz als eine ästhetische Körperpraxis veranschaulicht, wie sich gesellschaftliche Entwicklungen und soziale Erfahrungen in die Körper einschreiben, Praxis werden und im Tanz eine ästhetische Aufbereitung finden. An vier historischen Phasen – Beginn des 20. Jahrhunderts, 1960er-/1970er-Jahre, 1990er-Jahre und Anfang des 21. Jahrhunderts – veranschaulicht der Text, wie Tänze gesellschaftliche Prozesse vorwegnehmen, begleiten, kommentieren oder reflektieren.