Nuklearwaffen und internationale Politik
摘要
Mit den Abwürfen zweier US-Atombomben auf Hiroshima und Nagasaki schildert der Beitrag zunächst die historischen Hintergründe des ersten und bis heute einzigen Kriegseinsatzes von Nuklearwaffen, um daraufhin die Bedeutung des Nuklearzeitalters für die internationale Politik und die politikwissenschaftliche Forschungsdisziplin der Internationalen Beziehungen zu analysieren. Danach wird mit der nuklearen Abschreckung, dem nuklearen Tabu, der Tradition des Nichtgebrauchs und dem Konzept der Atomic Anxiety die Forschung zum seit 1945 anhaltenden Nichtgebrauch von Nuklearwaffen dargestellt. Warum Nuklearwaffen proliferieren, also Staaten ihren Besitz anstreben, wird im Anschluss daran beleuchtet. Non-Proliferation und Rüstungskontrolle sind nicht Gegenstand des Beitrags. Das Fazit gibt einen Ausblick auf künftige politische Entwicklungen und Forschungsperspektiven.