Die von 1928 bis 1933 bestehende Gilde freiheitlicher BücherfreundeGilde freiheitlicher Bücherfreunde (GfB) war eine an die anarcho-syndikalistische Freie Arbeiter-Union DeutschlandsFreie Arbeiter-Union Deutschlands (FAUD) angeschlossene Büchergilde. Ihre zeitweilig über 1000 Mitglieder veranstalteten Bildungsabende und Lesungen mit teils prominenten Schriftstellern, darunter Bruno Vogel, Theodor Plievier oder Emma Goldman. Sie war Ausdruck anarcho-syndikalistischer Bildungs- und Kulturpolitik mit dem Ziel, die freiheitlich-sozialistische Gewerkschaftsbewegung um überbetriebliches geistiges Potenzial zu ergänzen. Trotz beachtlicher lokaler Erfolge, durchdachter Konzeption und vieler Hoffnungen gelang es ihr nicht, den Niedergang des Anarcho-Syndikalismus als Gewerkschaftsbewegung aufzuhalten.

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Gilde freiheitlicher Bücherfreunde

  • Helge Döhring

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Die von 1928 bis 1933 bestehende Gilde freiheitlicher BücherfreundeGilde freiheitlicher Bücherfreunde (GfB) war eine an die anarcho-syndikalistische Freie Arbeiter-Union DeutschlandsFreie Arbeiter-Union Deutschlands (FAUD) angeschlossene Büchergilde. Ihre zeitweilig über 1000 Mitglieder veranstalteten Bildungsabende und Lesungen mit teils prominenten Schriftstellern, darunter Bruno Vogel, Theodor Plievier oder Emma Goldman. Sie war Ausdruck anarcho-syndikalistischer Bildungs- und Kulturpolitik mit dem Ziel, die freiheitlich-sozialistische Gewerkschaftsbewegung um überbetriebliches geistiges Potenzial zu ergänzen. Trotz beachtlicher lokaler Erfolge, durchdachter Konzeption und vieler Hoffnungen gelang es ihr nicht, den Niedergang des Anarcho-Syndikalismus als Gewerkschaftsbewegung aufzuhalten.