Kategorien ökonomischen Denkens in der Philosophie der griechischen Klassik
摘要
Im 4. Jh. v. Chr. entwickeln Platon, Aristoteles und Xenophon theoretische Ansätze für die Analyse wirtschaftlicher Prozesse, die vorher implizit und explizit in der Dichtung thematisiert wurden (Hesiod und Solon, dessen Gedichte man als weltanschauliche Flankierung seiner Gesetze (Siehe unten, 3.6 und 3.7) betrachten kann). Ihnen gemeinsam ist eine Analyse wirtschaftlichen Verhaltens, das Züge des modernen Modells des ‚homo oeconomicus‘ hat, und eine darauf aufbauende Reflexion, welche Anreize Menschen zu einem adäquaten Verhalten motivieren können. Im Unterschied aber zur modernen Ökonomie integrieren sie ihre auf die als prekär beurteilte Realität reagierenden Normierungsvorschläge zur Wirtschaft in ein Gesamtkonzept individuell und kollektiv gelingenden Lebens.