Simmel oder der „Relativismus“ von Ökonomie und Kultur
摘要
Georg Simmel entwirft in der Philosophie des Geldes ein Panorama der modernen Kultur, das von einer Wechselwirkung zwischen ökonomischen und kulturellen Faktoren ausgeht. Indem er nicht nur die Voraussetzungen des Geldes, sondern auch die Auswirkungen der Geldwirtschaft auf das Verhältnis der Menschen zueinander, zu den Objekten und zur Welt im Ganzen analysiert, verfolgt er trotz der Bezugnahme auf zeitgenössische ökonomische Debatten ein dezidiert philosophisches Ziel: Am Beispiel des Geldes soll ein umfassender „Relativismus“ entfaltet werden, womit gleichzeitig die methodische Grundlage für die symbolische Vorgehensweise seiner späteren Kulturphilosophie entwickelt wird.