Leibniz und die künstliche Intelligenz
摘要
Dieser Artikel untersucht Gottfried Wilhelm Leibniz als Erfinder einiger Konzepte, die der künstlichen Intelligenz zugrunde liegen. Leibniz Ideen einer lingua characteristica und eines calculus ratiocinator werden an ihrem Entstehungsort, der Dissertatio de Arte Combinatoria (1666), untersucht. Zudem wird auf ihr Vorbild, die ars magna von Raymund Lull, hingewiesen und einige wichtige Ausarbeitungen der Leibnizschen Konzepte betrachtet, wie die logische Grammatik von Edmund Husserl, die Algebra der Logik von George Boole und die Begriffsschrift von Gottlob Frege. Darüber hinaus wird eine Interpretation der Leibnischen Konzepte im Lichte der Gödelschen Sätze versucht und die wichtigste Praezisierung des Begriffs eines Algorithmus, die Turingmaschine, analysiert. Schließlich werden Leibniz’ Dualsystem und Leibniz’ Rechenmaschine dargestellt.