Zum Unterschied zwischen künstlicher und menschlicher Intelligenz und den ethischen Implikationen der Verwechselung
摘要
Dieser Beitrag beschäftigt sich mit der Frage, worin sich die menschliche Intelligenz von der künstlichen Intelligenz unterscheidet und ob es zulässig sein sollte, die KI als „menschenähnlich“ zu bezeichnen. Anhand von fünf Thesen wird gezeigt, dass ein in der Sprache weit verbreiteter Vergleich von menschlicher und künstlicher Intelligenz problematisch ist. KI-Systeme verfügen nämlich über wenig menschenähnliche Informationen; dafür aber über maschinenspezifische Information, die wir Menschen nicht haben. KI-Systeme können nicht menschenähnlich denken, da sie keinen Zugang zu Noemata haben. KI-Systeme können keine menschenähnlichen Motivationsstrukturen aufbauen, da sie nicht wahrnehmen können, was von Wert ist. Und schließlich wird ihre Autonomie nie sozial eingebettet sein, was diese fundamental von der menschlichen Autonomie und deren natürlichen Grenzen unterscheidet. Das Fazit dieses Artikels ist, dass KI-Systeme zwar vernünftig sein können, aber nicht intelligent. Und der Grund dafür ist letztlich, dass sie nicht die Fähigkeit haben, sich mit der Welt auf intelligente Weise im menschlichen Sinne zu verbinden; sie können mit der Welt „nichts anfangen“.