Grundlagen konnektiver komplexer Systeme
摘要
Die Sicht, dass die Vernetzung von Elementen zu Komplexität führt, verweist auf zwei große Forschungsstränge: die Theorie der Selbstorganisation und die Theorie komplexer Netzwerke. Im Folgenden werden beide Forschungsstränge kurz dargestellt und an drei einfachen Beispielen illustriert: die Synchronisation dynamischer Elemente, raumzeitliche Muster, die aus einfachen lokalen Regeln entstehen, und propagierende Wellen als kollektives Verhalten erregbarer Systeme. Es wird gezeigt, wie beide Forschungsstränge unsere Vorstellung wichtiger komplexer Systeme, speziell in der Biologie, geprägt haben. Auf dieser Grundlage wird illustriert, welche Bedeutung diese Theoriegebäude für unser Verständnis von künstlicher Intelligenz haben.