Mesotheliom
摘要
Das Pleuramesotheliom ist der häufigste maligne Pleuratumor. Insgesamt ist das Mesotheliom selten und wird fast immer durch inhalative Asbestexposition verursacht. Es galt als wenig sensitiv gegenüber Chemotherapie und Bestrahlung. Maligne Mesotheliome können außerhalb der Pleura in allen serösen Häuten des Körpers auftreten, so auch im Peritoneum, im Perikard und in der Tunica vaginalis testis. Meist erfolgt die Diagnose des Pleuramesothelioms im fortgeschrittenen Stadium. Dann ist das mediane Überleben unter Chemotherapie mit Cisplatin und Pemetrexed 12 Monate. Die Prognose der nichtepithelialen Formen ist schlechter als die der epithelialen Formen. Eine zur Chemotherapie zusätzliche Angiogeneseinhibition oder eine Immuntherapie können die Prognose verbessern. Ein exsudativer Pleuraerguss, häufig Erstmanifestation der Erkrankung, muss daher konsequent abgeklärt werden. Aufgrund der nur in frühen Stadien günstigen Prognose sollte die Aufmerksamkeit bei asbestexponierten Personen sehr hoch sein. Asbestkrankheiten der Lunge sind meist Berufserkrankungen und das Pleuramesotheliom ist entsprechend als Verdacht auf eine Berufserkrankung zu melden.