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Pankreaskarzinom: Klinik, Labordiagnostik und bildgebende Diagnostik

  • Markus Casper,
  • Claus Mai,
  • Manfred Lutz

摘要

Über 90 % aller soliden Pankreastumoren sind duktale Adenokarzinome. Typische Erstsymptome sind persistierende, dumpfe Oberbauchschmerzen mit Ausstrahlung in den Rücken und bei Karzinomen im Pankreaskopf auch ein Verschlussikterus durch Obstruktion des Gallenganges. Spezifische laborchemische Tests fehlen. Tumormarker (insbesondere CA 19-9) dienen v. a. zur Verlaufsbeurteilung bei bereits gesichertem Tumor, da auch bei benignen cholestatischen Erkrankungen deutlich erhöhte Werte beobachtet werden. Von den bildgebenden Verfahren stellt die Abdomensonografie das Basisverfahren zum Screening dar. Die kontrastverstärkte Computertomografie in hochauflösender Dünnschichttechnik gilt aufgrund der hohen Sensitivität und Spezifität als Standardverfahren beim Verdacht auf ein Pankreaskarzinom und kann sehr gut zur Beurteilung der Operabilität herangezogen werden. Die MRT ist ein sinnvolles Alternativverfahren bei Kontraindikationen gegen eine CT oder zur weitergehenden Abklärung v. a. bei zystischen Befunden. Die Endosonografie eignet sich wegen ihrer hohen Ortsauflösung hervorragend zur Beurteilung der lokalen Tumorsituation, zur Detektion kleiner solider Tumoren und zur differenzialdiagnostischen Klärung unklarer Befunde mit der Möglichkeit zur gezielten Punktion. Ist eine OP geplant, sollte zum Ausschluss von kleinen Lebermetastasen ergänzend ein MRT der Leber mit Diffusionswichtung durchgeführt werden.