Die Diagnostik und Therapie benigner und maligner Tumoren im Bereich des Hüftgelenks stellt die behandelnden Ärzte häufig vor große Herausforderungen. Während benigne Tumoren sehr häufig als Zufallsbefund auftreten, so stellen primär maligne Knochen- und Weichteiltumoren im Vergleich zu anderen Tumorentitäten mit einem Anteil von ca. 1 % an allen Krebserkrankungen eine Rarität dar. Es gilt daher, die potenziell malignen Tumoren (z. B. das Chondrosarkom, Osteosarkom, Ewing-Sarkom) sicher zu diagnostizieren und zu therapieren und bei den nicht behandlungsbedürftigen benignen Tumoren die sogenannten „leave-me alone“ lesions herauszufiltern (z. B. Osteom). Während lokal aggressive benigne Knochentumoren (z. B. die Aneurysmatische Knochenzyste (AKZ) in der Regel einer intraläsionalen Kürettage bedürfen, so muss bei hochmalignen Knochensarkomen eine weite Resektion erfolgen. Die Rekonstruktion der hieraus resultierenden Knochendefekte kann unter anderem je nach Lokalisation tumorendoprothetisch oder biologisch erfolgen.

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Hüftgelenksnahe Tumore

  • Jendrik Hardes,
  • Arne Streitbürger

摘要

Die Diagnostik und Therapie benigner und maligner Tumoren im Bereich des Hüftgelenks stellt die behandelnden Ärzte häufig vor große Herausforderungen. Während benigne Tumoren sehr häufig als Zufallsbefund auftreten, so stellen primär maligne Knochen- und Weichteiltumoren im Vergleich zu anderen Tumorentitäten mit einem Anteil von ca. 1 % an allen Krebserkrankungen eine Rarität dar. Es gilt daher, die potenziell malignen Tumoren (z. B. das Chondrosarkom, Osteosarkom, Ewing-Sarkom) sicher zu diagnostizieren und zu therapieren und bei den nicht behandlungsbedürftigen benignen Tumoren die sogenannten „leave-me alone“ lesions herauszufiltern (z. B. Osteom). Während lokal aggressive benigne Knochentumoren (z. B. die Aneurysmatische Knochenzyste (AKZ) in der Regel einer intraläsionalen Kürettage bedürfen, so muss bei hochmalignen Knochensarkomen eine weite Resektion erfolgen. Die Rekonstruktion der hieraus resultierenden Knochendefekte kann unter anderem je nach Lokalisation tumorendoprothetisch oder biologisch erfolgen.