Die Osteonekrose des Erwachsenen am Hüftgelenk (Osteonekrose des Hüftgelenks, engl. Hüftkopfnekrose des Erwachsenen, HKN) manifestiert sich bei Patienten unterschiedlichen Alters, wobei die Ätiologie in den meisten Fällen ungeklärt bleibt. Die Erkrankung tritt überwiegend beidseitig auf und manifestiert sich oft ohne erkennbare Ursache, häufig nach Cortison oder Alkoholabusus. Die Diagnostik erfolgt mittels Röntgen und MRT, gegebenenfalls ergänzt durch eine CT zur Abklärung einer subchondralen Fraktur. Ohne adäquate Therapie führt die HKN in den meisten Fällen innerhalb von zwei Jahren zum Kollaps. Als häufigste Ursachen lassen sich Glukokortikoide und Alkohol identifizieren. Gelenkerhaltende Maßnahmen sind in frühen Stadien (ARCO I und II) möglich. Alleinige Physiotherapie führt nicht zu einer Heilung. Als konservative Behandlungsoption stehen Bisphosphonate oder Ilomedin als sogenannte off-label-use-Therapien zur Verfügung. Als chirurgischer Standard ist die Entlastungsbohrung zu nennen. Auch Umstellungsosteotomien und gefäßgestielte Transplantate können zum Einsatz kommen. In fortgeschrittenen Stadien (ARCO III und IV) wird schließlich der Einsatz einer Totalendoprothese erforderlich.

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Osteonekrose des Hüftgelenks

  • Andreas Roth,
  • Jeanette Henkelmann,
  • Christina Pempe,
  • Mohamed Ghanem

摘要

Die Osteonekrose des Erwachsenen am Hüftgelenk (Osteonekrose des Hüftgelenks, engl. Hüftkopfnekrose des Erwachsenen, HKN) manifestiert sich bei Patienten unterschiedlichen Alters, wobei die Ätiologie in den meisten Fällen ungeklärt bleibt. Die Erkrankung tritt überwiegend beidseitig auf und manifestiert sich oft ohne erkennbare Ursache, häufig nach Cortison oder Alkoholabusus. Die Diagnostik erfolgt mittels Röntgen und MRT, gegebenenfalls ergänzt durch eine CT zur Abklärung einer subchondralen Fraktur. Ohne adäquate Therapie führt die HKN in den meisten Fällen innerhalb von zwei Jahren zum Kollaps. Als häufigste Ursachen lassen sich Glukokortikoide und Alkohol identifizieren. Gelenkerhaltende Maßnahmen sind in frühen Stadien (ARCO I und II) möglich. Alleinige Physiotherapie führt nicht zu einer Heilung. Als konservative Behandlungsoption stehen Bisphosphonate oder Ilomedin als sogenannte off-label-use-Therapien zur Verfügung. Als chirurgischer Standard ist die Entlastungsbohrung zu nennen. Auch Umstellungsosteotomien und gefäßgestielte Transplantate können zum Einsatz kommen. In fortgeschrittenen Stadien (ARCO III und IV) wird schließlich der Einsatz einer Totalendoprothese erforderlich.