Sportassoziierte Erkrankungen des Kniegelenkes/Überlastungsreaktionen
摘要
Um Überlastungsreaktionen durch sportliche Aktivitäten zu vermeiden, sollte ein Gleichgewicht zwischen sportlichen Belastungsanforderungen und den Eigenschaften des menschlichen Bewegungsapparats vorliegen. Das primäre Ziel in der sportmedizinischen Prävention ist eine sportliche Aktivität, die die Adaptationsfähigkeit fördert und übermäßiges Training vermeidet. Letzteres erhöht die Verletzungsanfälligkeit und kann zu langfristigen Leistungsminderungen führen. Überlastungssyndrome werden durch wiederholte Mikrotraumata verursacht. Das Kniegelenk ist im Sport am häufigsten von Überlastungen betroffen. Ein Grund hierfür ist, dass das Kniegelenk bei nahezu allen sportlichen Aktivitäten beansprucht wird. Zu den Pathologien im Zusammenhang mit Überlastungssyndromen gehören: femoropatellarer Schmerz, Jumper’s-Knee-Syndrom, Osgood-Schlatter-Syndrom, Sinding-Larsen-Johansson-Syndrom, Patella-Stressfrakturen, Sehnen-Enthesopathien, Tendinopathien, Bursitiden, Pathologien des Hoffa-Fettkörpers, Iliotibialband-Syndrom (Läuferknie), Knochenmarksödeme und Fabella-Syndrom.