Chronische Schulterinstabilität beim Kind
摘要
Das Spektrum der chronischen Schulterinstabilität in der pädiatrischen und adoleszenten Population ist komplex. Sie kann nach einer strukturellen Schädigung des Glenohumeralgelenks infolge traumatischer Luxationen nach wiederholten Mikrotraumata auftreten oder auf eine Laxität der Bänder oder Muskeldysbalancen (funktionelle Instabilität) zurückzuführen sein. Die Diagnostik der Schulterinstabilität erfolgt in erster Linie klinisch. Apparative Verfahren stellen lediglich Ergänzungen dar, sind jedoch zur Detektion von Gelenksdezentrierungen (Röntgen) und strukturellen Schäden wichtig (hierbei ist die MRT-Untersuchung der Goldstandard). Die zentrale Therapieempfehlung zur Vermeidung von Rezidiven ist die zur operativen Behandlung posttraumatischer Instabilitäten mit struktureller Läsion (meist Labrumläsion, klassisch als Bankart-Läsion) und zur konservativen Behandlung der atraumatischen Instabilitäten mit begleitender Laxität.