错误:搜索内容不能为空,请输入英文关键词
错误:关键词超出字数限制,请精简
高级检索

Frakturen der Klavikula beim Kind

  • Christoph Röder,
  • Johannes Mayr,
  • Annelie M. Weinberg

摘要

Schlüsselbeinfrakturen zählen zu den häufigsten Knochenbrüchen von Kindern und Jugendlichen, in der historischen Literatur wird eine deutliche höhere Inzidenz dieser Verletzung bei Knaben angegeben. Klavikulafrakturen machen 8 bis 15 % aller Knochenbrüche im Wachstumsalter aus. Der Unfallmechanismus ist in den meisten Fällen ein Sturz auf die Hand oder den Ellbogen und wird daher als Indirektes Trauma bezeichnet. Die Hauptlokalisation der Klavikulafraktur ist das mittlere Drittel der Klavikula. Nerven- und Gefäßverletzungen sowie offene Frakturen sind bei dieser Verletzung eher die Ausnahme. Einen besonderen Stellenwert nehmen Klavikulafrakturen ein, die im Rahmen der Geburt entstehen. Es wird eine Inzidenz von 1 % aller Geburten angegeben, auch nach einer Sectio werden Fälle von Klavikulafrakturen berichtet. Ein hohes Geburtsgewicht des Kindes und eine schwierige Geburt dürften die hauptsächlichen Risikofaktoren darstellen. Die Behandlung von kindlichen Klavikulafrakturen ist in aller Regel konservativ, in den letzten Jahren wird aber vermehrt über die operative Therapie dieser Verletzungen bei Jugendlichen diskutiert. Die prospektive FACTS-Multicenterstudie zum funktionellen Outcome nach operativer und konservativer Behandlung von Klavikulafrakturen im mittleren Schaftdrittel bei Jugendlichen zeigte jedoch keine Vorteile hinsichtlich Schulterfunktion, Komplikationen und Patientenzufriedenheit 2 Jahre nach dem Unfall bei operativ behandelten Klavikulafrakturen. Konservativ behandelte, dislozierte Klavikulafrakturen im mittleren Schaftdrittel zeigten ein ausgeprägtes Remodelling bis ins frühe Erwachsenenalter. Bei operativer Behandlung von Klavikulafrakturen im mittleren Schaftbereich bietet sich die weichteilschonende, intramedulläre Schienung mit einem Titanmarkdraht an, vor allem wenn eine einfache Fraktur vorliegt und eine geschlossene Reposition möglich ist. Bei Stabilisation einer Mehrfragmentfraktur oder falls eine geschlossene Reposition nicht möglich ist, bietet sich die offene Reposition und Plattenosteosynthese an.