Vertikale Kooperation in der Logistik
摘要
Kooperationen sind betriebswirtschaftlich definiert als Form der Zusammenarbeit zweier prinzipiell gleichberechtigter Partner, aus der sich beide Partner einen wirtschaftlichen Vorteil versprechen. Im Falle der vertikalen Logistikkooperation stellt die Logistik das inhaltliche Feld und vertikal die Richtung der Zusammenarbeit dar. Das bedeutet, dass vor- bzw. nachgelagerte Stufen der Wertschöpfungskette zusammenarbeiten. Dies können zwei Industrieunternehmen sein, welche eine Abnehmer-Zulieferer-Kooperation eingehen mit dem Ziel, durch stärkere Lieferantenintegration Effizienzvorteile zu erschließen – bspw. im Rahmen gemeinsamer Bestandssteuerung oder des Bezugs logistisch integrierter Module statt einer Vielzahl von Einzelteilen (Modular Sourcing). Alternativ ist auch eine Zusammenarbeit zwischen Industrie und Handel denkbar (Handelsintegration), bspw. im Rahmen von Efficient Consumer Response (ECR). Die dritte Form der zwischenbetrieblichen vertikalen Logistikkooperation ist die Zusammenarbeit zwischen bzw. mit (Logistik-)Dienstleistern, bspw. in Form der Kontraktlogistik oder im Rahmen eines Lager-Outsourcing. Der Beitrag beschreibt und erklärt diese Kooperationsformen – ebenso wie überbetriebliche Kooperationen – an konkreten Ausprägungen auf Basis des Transaktionskostenansatzes.