Kunst
摘要
Elias Canettis Werk enthält eine Fülle von expliziten und verborgenen Bezügen auf die Bildende Kunst, die sich sowohl in seinen autobiographischen Texten als auch in der Blendung, Hochzeit, in den Aufzeichnungen sowie in der aus dem Nachlass erschienenen Korrespondenz finden. Identifiziert werden konnten u. a. Referenzen auf Bosch, Brueghel, Delacroix, Géricault, Giorgione, van Gogh, Goya, El Greco, Grünewald, Leonardo da Vinci, Masaccio, Michelangelo, Rembrandt und Veronese (vgl. Meeuwen 1988; Neumann 1995; Fliedl, Rauchenbacher, Wolf 2011, Bd. 1, 136–138). Hinzu kommt, dass Canetti zahlreiche persönliche Beziehungen zu vielen Künstlerinnen und Künstlern seiner Zeit unterhielt, die seine Kunstauffassung prägten, darunter zu George Grosz, John Heartfield, Alfred Hrdlicka, Oskar Kokoschka, Fritz Wotruba und nicht zuletzt zu Marie-Louise von Motesiczky (s. Kap. 21 ), die er in seiner Exilzeit in London kennengelernt hatte.