Filmmusik
摘要
Musik, die in erster Linie für den westlichen Film oder zumindest für den kommerziellen Film komponiert wurde, hat in der Regel mit drei verschiedenen Einflüssen zu kämpfen. Erstens speisen sich ihre Wurzeln im »Goldenen Zeitalter« vor allem aus den europäischen Kunstmusikstilen des 19. und frühen 20. Jahrhunderts. Zweitens begleitet sie ein populäres Medium, das dem Publikumsgeschmack und gesellschaftlichen Trends unterworfen ist. Drittens stellt dieses Medium eigentümliche Anforderungen an die Musik, wie zum Beispiel ihre Positionierung zwischen anderen Elementen der Filmmusik wie Dialogen und Soundeffekten. Die besondere Anordnung der drei vorgenannten Kräfte hat jedoch zu ebenso ausgeprägten musikalischen Stilmerkmalen der populären Filmmusik geführt. Diese charakteristischen Stilmerkmale wiederum bilden die Grundlage für verschiedene »filmmusikanalytische « Methoden. Ein Analytiker könnte diese Methoden nicht nur für die Analyse von Filmmusik, sondern auch für die Analyse anderer Musik anwenden. In diesem Aufsatz werden drei solcher Methoden vorgestellt, eine widmet sich der Harmonik, eine widmet sich Skalen und eine dem Metrum. Jede dieser Methoden spiegelt eine Konvergenz von zwei Elementen wider, die den ersten beiden oben skizzierten Kräften entsprechen: erstens eine allgemeine Kompositionstechnik aus dem späten 19. oder frühen 20. Jahrhundert, die typischerweise als Abweichung von der sogenannten »üblichen Praxis« der europäischen Kunstmusik betrachtet wird, und zweitens die Vorliebe der populären Filmmusik für eine Standardisierung einer neuen Praxis, die die Technik auf eine normative Untergruppe von »Standardeinstellungen« ähnlich denen der neuen Formenlehre ausrichtet.