Das vorliegende Kapitel stellt dar, wie kognitionswissenschaftliche Forschung in die Analyse von Musik einfließen kann. Dies geschieht auf zwei Weisen. Ausgehend von der Idee, dass es spezifisch musikalische Konzepte gibt, wird zum einen untersucht, ob und wie musikalische Konzepte sich mit anderen Konzepten (insbesondere sprachlichen) verbinden können. Benutzt wird dazu die Theorie des Conceptual Blending. Zweitens wird auf der Grundlage einer Grammatiktheorie, die von kognitiven Linguisten entwickelt worden ist, eine spezifisch für Musik konzipierte kognitive Grammatik beschrieben. Die beiden vorgestellten theoretischen Perspektiven werden anschließend anhand einer Analyse von Franz Schuberts Ihr Bild (D 957/9) veranschaulicht.

错误:搜索内容不能为空,请输入英文关键词
错误:关键词超出字数限制,请精简
高级检索

Kognition

  • Lawrence M. Zbikowski

摘要

Das vorliegende Kapitel stellt dar, wie kognitionswissenschaftliche Forschung in die Analyse von Musik einfließen kann. Dies geschieht auf zwei Weisen. Ausgehend von der Idee, dass es spezifisch musikalische Konzepte gibt, wird zum einen untersucht, ob und wie musikalische Konzepte sich mit anderen Konzepten (insbesondere sprachlichen) verbinden können. Benutzt wird dazu die Theorie des Conceptual Blending. Zweitens wird auf der Grundlage einer Grammatiktheorie, die von kognitiven Linguisten entwickelt worden ist, eine spezifisch für Musik konzipierte kognitive Grammatik beschrieben. Die beiden vorgestellten theoretischen Perspektiven werden anschließend anhand einer Analyse von Franz Schuberts Ihr Bild (D 957/9) veranschaulicht.