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Interviews und Porträts

  • Christian Schenkermayr

摘要

Während im Zeitraum von 1969 bis 1983 nur vereinzelt Interviews mit Elfriede Jelinek – vorwiegend in Literaturzeitschriften (z. B. Salz, mamas pfirsiche, Weimarer Beiträge) und österreichischen Tageszeitungen (insbesondere in der Volksstimme) veröffentlicht wurden, stieg die Zahl der publizierten Gespräche ab Mitte der 1980er Jahre rapide an (vgl. Janke 1, S. 538–651). Erste Höhepunkte der Interviewtätigkeit lassen sich im Kontext der Verleihung des Heinrich-Böll-Preises der Stadt Köln und des Erscheinens des im Vorfeld in den Medien skandalisierten Romans Lust (vgl. ebd., S. 596–600) verzeichnen. In den 1990er Jahren blieb die Anzahl der Interviews weitgehend konstant. Eine weitere Zäsur erfolgte im Jahr 2000, bedingt durch die Bildung der von Jelinek kritisierten Regierungskoalition zwischen ÖVP und FPÖ, zu der sich die Autorin in zahlreichen Gesprächen – sowohl in österreichischen und deutschen als auch in fremdsprachigen Printmedien – äußerte (vgl. ebd., S. 568–571).