Fundamentalontologie und Seinsgeschichte: Martin Heidegger
摘要
Martin Heidegger (1889–1976) interpretiert die moderne wissenschaftlich-technische Zivilisation als (letzten) Ausdruck des Denkens der abendländischen Metaphysik. Für dieses ist es generell kennzeichnend, dass es das Seiende als Vorhandenes und in letzter, nihilistischer Konsequenz als verfügbaren Bestand für Handlungsoptionen begreift. In der Konsequenz dieses Denkens liegt es, dass die Eigenständigkeit, ja, Gegenständlichkeit von Natur- und Kulturdingen zunehmend getilgt wird. Anders als die vielfältigen kultur- und technikpessimistischen Ansätze seiner Zeit setzt Heidegger aber auf die „gelassene“ Stärke der künstlerischen Weisen des Handelns und Denkens, die andere Seinsmodi (wieder) zu erschließen vermag.