In diesem Kapitel beschreiben wir in fünf Fallstudien Beispiele für Untersuchungen, wie sie sich im Rahmen von wissenschaftlichen Hausarbeiten, Bachelor- und Masterarbeiten unter Verwendung existierender oder selbst erhobener Korpora durchführen lassen. Wir haben vergleichsweise einfache Beispiele ausgewählt, an denen sich zeigen lässt, wie Korpusuntersuchungen aufgebaut sind, und in denen reflektiert wird, wie im Forschungsprozess mit den Korpusdaten umgegangen wird. Die Fallstudienkapitel lassen sich unabhängig voneinander lesen. Untersucht werden Phänomene, die sich, ausgehend von charakteristischen Mustern auf Wort‑, Konstruktions- und Zeichenebene, gut in Korpora recherchieren lassen. In den Fallstudien begegnen einerseits qualitative Analysezugänge, indem die Korpusbelege für die untersuchten Einheiten unter Einbeziehung des sprachlichen und sequenziellen Kontexts hinsichtlich ihres Beitrags zum sprachlichen Handeln (pragmatisch) und/oder hinsichtlich der Konstruktionsmuster untersucht werden, in die sie im Verwendungszusammenhang eingebettet sind. Andererseits gibt es quantifizierende Analyseschritte, in denen die Verteilung von Merkmalsausprägungen in den untersuchten Korpusstichproben untersucht wird, um daraus Aussagen über präferierte Gebrauchsmuster und ‑kontexte abzuleiten. Jede der Studien kombiniert qualitative und quantitative Zugänge, dies allerdings in z. T. unterschiedlicher Gewichtung.

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Fallstudien

  • Michael Beißwenger,
  • Sarah Steinsiek,
  • Simon Meier-Vieracker,
  • Angelika Storrer,
  • Laura Herzberg

摘要

In diesem Kapitel beschreiben wir in fünf Fallstudien Beispiele für Untersuchungen, wie sie sich im Rahmen von wissenschaftlichen Hausarbeiten, Bachelor- und Masterarbeiten unter Verwendung existierender oder selbst erhobener Korpora durchführen lassen. Wir haben vergleichsweise einfache Beispiele ausgewählt, an denen sich zeigen lässt, wie Korpusuntersuchungen aufgebaut sind, und in denen reflektiert wird, wie im Forschungsprozess mit den Korpusdaten umgegangen wird. Die Fallstudienkapitel lassen sich unabhängig voneinander lesen. Untersucht werden Phänomene, die sich, ausgehend von charakteristischen Mustern auf Wort‑, Konstruktions- und Zeichenebene, gut in Korpora recherchieren lassen. In den Fallstudien begegnen einerseits qualitative Analysezugänge, indem die Korpusbelege für die untersuchten Einheiten unter Einbeziehung des sprachlichen und sequenziellen Kontexts hinsichtlich ihres Beitrags zum sprachlichen Handeln (pragmatisch) und/oder hinsichtlich der Konstruktionsmuster untersucht werden, in die sie im Verwendungszusammenhang eingebettet sind. Andererseits gibt es quantifizierende Analyseschritte, in denen die Verteilung von Merkmalsausprägungen in den untersuchten Korpusstichproben untersucht wird, um daraus Aussagen über präferierte Gebrauchsmuster und ‑kontexte abzuleiten. Jede der Studien kombiniert qualitative und quantitative Zugänge, dies allerdings in z. T. unterschiedlicher Gewichtung.