Zeitschriften
摘要
Zeitschriften blicken in der Weimarer Republik auf eine lange Erfolgsgeschichte zurück, in der sie als ‚kleine Archive‘ die Übergänge zwischen hochtaktig periodischen (‚Zeitung‘) und nicht periodischen (‚Buch‘) Druckmedien regulieren. Mit der illustrierten Zeitung, dem abendfüllenden Spielfilm, dann Tonfilm und dem Radio betreten jetzt neue Mitspieler die öffentliche Bühne. Als intermediäre ‚Agentur‘, die Wissensflüsse in Gang hält und reguliert, sorgen Zeitschriften mit vielgestaltigen und flexiblen Druckordnungen unter diesen neuen Rahmenbedingungen dafür, dass gesellschaftliche Aushandlungsprozesse stattfinden können.