Krankheit und Sterben
摘要
Signifikant für Christoph Schlingensiefs ästhetisches Darstellungsparadigma (s. Kap. 53) ist die Verschränkung von Dualismen, die sich ihrerseits deutlich an der wechselseitigen Transgression von Kunst und Leben zeigt. So bildet die Weigerung, die beiden Sphären voneinander zu trennen, die Basis seines künstlerischen Eingriffs in gesellschaftliche Strukturen, für den er seit jeher mit dem Versprechen seiner unbedingten Haftbarkeit eintrat. Sichtbar wird der persönliche Einsatz insbesondere an der vielfältigen Thematisierung von Krankheit und Sterben, die bereits die Geburtsstunde des Labels „Schlingensief-Theater“ prägte.