Im Fazit werden die wichtigsten Ergebnisse des Buches zusammengefasst und in einen Dialog mit der bestehenden Literatur gebracht. Die Positionierung britisch-bangladeschischer Frauen als kreative Akteurinnen in der Gestaltung ihrer Vergangenheit und Gegenwart stellt einen interessanten Beitrag zu den Forschungsfeldern Diaspora- und Erinnerungsstudien dar. Durch verschiedene verkörperte Praktiken, einschließlich Tanz, vernachlässigen sie strategisch die stark verflochtenen Vorstellungen von nationaler und religiöser Zugehörigkeit, die sich als störend und unterbrechend für Kontinuitäten und bedeutungsvolle mnemonische Narrative unter britisch-bangladeschischen Frauen in London erwiesen haben. Dies ergänzt bestehende Arbeiten, die sich meist auf ihre muslimischen Praktiken und Identitäten beschränken, und verdeutlicht die Bedeutung der Zugehörigkeit zu London, zu Heimatdörfern in Bengalen sowie zu kolonialen und vorkolonialen Vorstellungen von südasiatischer Identität. Das Kapitel bietet Überlegungen zur Anwendung von Tanz als Methode und schließt mit einem Appell an die Leserinnenschaft, die mnemonische Kompetenz und die Nähe zu anderen in einer postkolonialen Welt zu vertiefen.

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Coda

  • Julia Giese

摘要

Im Fazit werden die wichtigsten Ergebnisse des Buches zusammengefasst und in einen Dialog mit der bestehenden Literatur gebracht. Die Positionierung britisch-bangladeschischer Frauen als kreative Akteurinnen in der Gestaltung ihrer Vergangenheit und Gegenwart stellt einen interessanten Beitrag zu den Forschungsfeldern Diaspora- und Erinnerungsstudien dar. Durch verschiedene verkörperte Praktiken, einschließlich Tanz, vernachlässigen sie strategisch die stark verflochtenen Vorstellungen von nationaler und religiöser Zugehörigkeit, die sich als störend und unterbrechend für Kontinuitäten und bedeutungsvolle mnemonische Narrative unter britisch-bangladeschischen Frauen in London erwiesen haben. Dies ergänzt bestehende Arbeiten, die sich meist auf ihre muslimischen Praktiken und Identitäten beschränken, und verdeutlicht die Bedeutung der Zugehörigkeit zu London, zu Heimatdörfern in Bengalen sowie zu kolonialen und vorkolonialen Vorstellungen von südasiatischer Identität. Das Kapitel bietet Überlegungen zur Anwendung von Tanz als Methode und schließt mit einem Appell an die Leserinnenschaft, die mnemonische Kompetenz und die Nähe zu anderen in einer postkolonialen Welt zu vertiefen.