Dieses Kapitel konzentriert sich auf den Neoklassischen Realismus, der als theoretischer Ansatz für diese Forschung gewählt wurde. Der Neoklassische Realismus wird charakterisiert und im Kontext zeitgenössischer globaler Veränderungen als moderne Variante der traditionellen realistischen Denkschule eingeordnet. Das innerhalb dieses Ansatzes verwendete kausale Argumentationsschema wird erläutert, ebenso wie dessen Anwendung in der vorliegenden Untersuchung, die die relevanten Variablen umfasst: unabhängige (systemische Anreize), intervenierende (interne Faktoren) und abhängige (Außenpolitik). Das Kapitel skizziert zudem die Ausgangsposition Deutschlands im internationalen System zu Beginn des einundzwanzigsten Jahrhunderts, stellt die deutsche Wahrnehmung der Veränderungen im System dar und identifiziert die intervenierende Variable, die aus drei Elementen besteht: politischen Parteien, akademischen und Forschungseinrichtungen sowie Wirtschaftsorganisationen. Ergänzt wird der interne Kontext durch Überlegungen zum grundlegenden Konzept der Staatsmacht und dessen Relevanz am Beispiel Deutschlands und seiner globalen Politik im Rahmen realistischer Theorien.

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Systemische Veränderungen mit innenpolitischen Faktoren verknüpfen: Neoklassischer Realismus als Instrument zur Analyse der globalen Politik eines Staates

  • Tomasz Morozowski

摘要

Dieses Kapitel konzentriert sich auf den Neoklassischen Realismus, der als theoretischer Ansatz für diese Forschung gewählt wurde. Der Neoklassische Realismus wird charakterisiert und im Kontext zeitgenössischer globaler Veränderungen als moderne Variante der traditionellen realistischen Denkschule eingeordnet. Das innerhalb dieses Ansatzes verwendete kausale Argumentationsschema wird erläutert, ebenso wie dessen Anwendung in der vorliegenden Untersuchung, die die relevanten Variablen umfasst: unabhängige (systemische Anreize), intervenierende (interne Faktoren) und abhängige (Außenpolitik). Das Kapitel skizziert zudem die Ausgangsposition Deutschlands im internationalen System zu Beginn des einundzwanzigsten Jahrhunderts, stellt die deutsche Wahrnehmung der Veränderungen im System dar und identifiziert die intervenierende Variable, die aus drei Elementen besteht: politischen Parteien, akademischen und Forschungseinrichtungen sowie Wirtschaftsorganisationen. Ergänzt wird der interne Kontext durch Überlegungen zum grundlegenden Konzept der Staatsmacht und dessen Relevanz am Beispiel Deutschlands und seiner globalen Politik im Rahmen realistischer Theorien.