Geschichte der Forschung zur Fahrzeugautomatisierung in Japan
摘要
Der zweite Teil des Buches bietet einen historischen Überblick über die Forschung zur Fahrzeugautomatisierung in Japan. Nach einer Einführung in die japanische Industriepolitik und den Beginn der Massenmotorisierung nach dem Zweiten Weltkrieg schildern mehrere Kapitel die ersten Experimente zum automatisierten Fahren mit Führungskabeln, die 1961 vom Government Mechanical Laboratory in Higashi-Murayama initiiert wurden. Nach einem Kapitel über ein schienenbasiertes, computergesteuertes Fahrzeugsystem (CVS) stellt das folgende Kapitel die Forschung des Mechanical Engineering Laboratory (MEL) vor, das in den 1970er Jahren das weltweit erste visuell gesteuerte Automobil entwickelte, das sogenannte Intelligent Vehicle. Ein Toyota Crown wurde mit TV-Kameras ausgestattet, die seitliche Leitplanken erfassten. Das System funktionierte ohne Modifikation der Straßeninfrastruktur und ohne externe Rechner. Das nächste Kapitel beschreibt die groß angelegten Demonstrationen von Intelligent Transport Systems (ITS) in Japan nach Mitte der 1980er Jahre. Ein experimentelles Fahrzeug mit maschineller Bildverarbeitung, das Personal Vehicle System (PVS), wurde 1987 vom MITI entwickelt. Es fuhr autonom auf geraden Strecken und nutzte Kameras, Lidar und Ultraschall zur Spur- und Hinderniserkennung. Das Ministry of Construction initiierte 1995 ein Automated Highway System (AHS)-Programm, das zur ersten japanischen AHS-Demonstration führte. Das Ministry of Transport startete 1991 das Advanced Safety Vehicle-Projekt, das sich auf fahrzeugbasierte Sensorik und aktive Sicherheitsassistenzsysteme konzentrierte. Dieser Trend zu fahrzeugbasierten Automatisierungskonzepten führte zu mehreren Demonstrationen. Das Kapitel endet mit einem Projekt der japanischen Automobilindustrie.