Rechte Vena femoralis/iliaca bei Neugeborenen
摘要
Die Vena femoralis ist ein zentralvenöser Zugang, der aufgrund der anatomischen Konstanz und geringen Variabilität häufig verwendet wird. Ultraschallgesteuerte Punktionstechniken können entweder in der Längsachse (LAX) oder in der Kurzachse (SAX) durchgeführt werden. In diesem Kapitel zeige ich die Punktion in der Längsachse unter Verwendung des ultraschallgesteuerten dynamischen Nadeltrackings (DNT), um die Punktion in Echtzeit zu steuern und so die vollständige Nachverfolgung des intravenösen Katheters (24 G) bis zur venösen Kanülierung zu ermöglichen. Bei Neugeborenen sind aufgrund der kurzen Gefäßlänge Punktionen der Vena femoralis häufig mit der Vena iliaca verbunden, die anhand anatomischer Landmarken nicht sichtbar gemacht werden kann. Dieses Kapitel zeigt jedoch, wie die oberhalb des Femurkopfes gelegene Vena iliaca mittels Ultraschall perfekt dargestellt werden kann, wobei der intravenöse Katheter dieses Gefäß, d. h. oberhalb des Leistenbandes, erreicht. Die größte Herausforderung dieser Technik besteht in der präzisen Ausrichtung der Insertionsnadel mit dem Schallbereich des Schallkopfes. In dieser Altersgruppe ist die mediale Lage der Vene zur Arterie nahezu nicht wahrnehmbar, insbesondere bei Frühgeborenen, bei denen die Gefäßdurchmesser weniger als 0,2 cm betragen. Kompressionsmanöver und die anatomische Unterscheidung der Arterie, die sich distal in die Arteria femoralis superficialis und profunda teilt, sowie die Vena saphena, die in die Vena femoralis einmündet, können Hinweise zur Unterscheidung der Vena femoralis oder Vena iliaca von den jeweiligen Arterien liefern.