Krieg und Globalisierung
摘要
Dieses Kapitel behandelt Krieg und Globalisierung in den 1990er-Jahren. Tripathi beginnt mit der Invasion Kuwaits durch den Irak und dem von den USA geführten Golfkrieg gegen die Besatzungstruppen von Saddam Hussein zur Befreiung des kleinen Emirats. Mitte der 1990er-Jahre besiegten die islamisch-fundamentalistischen Taliban in Afghanistan rivalisierende Mudschaheddin-Fraktionen und etablierten sich als Herrscher des Landes. Anschließend richtet Tripathi den Blick auf Europa, den Zerfall des sowjetischen Imperiums und das Erstarken zivilgesellschaftlicher Bewegungen im Streben nach Demokratie. Doch die Kriege auf dem Balkan und der Zerfall Jugoslawiens nach Jahrzehnten kommunistischer Herrschaft führten zu weitverbreitetem Blutvergießen und Menschenrechtsverletzungen. Auf der einen Seite standen Konflikte. Auf der anderen Seite stand die Globalisierung, die einen rasanten Prozess politischer, wirtschaftlicher, technologischer und kultureller Austauschbeziehungen auslöste und die Welt miteinander vernetzte. Tripathi betont, dass die Globalisierung nicht allen Vorteile brachte, wie ihre Befürworter behauptet hatten. Es gab „Gewinner“ und „Verlierer“. Die Globalisierung führte zu einer Polarisierung der Gesellschaften und stellte Regierungen vor neue Herausforderungen.