Psycholog_innen haben die Auswirkungen von Bildungszusammenhängen auf das Leben von Menschen in verschiedenen Kulturen erforscht. Zweifelsohne sind sie Grundpfeiler für Lebensorientierungen, Werte, psychische Gesundheit, Wohlbefinden und die emotionale Entwicklung. Die Liebe als Emotion ist im Bildungsdiskurs oft unterrepräsentiert, obwohl die Forschung gezeigt hat, dass Pädagogische Liebe die ideale Grundlage für Entwicklung, Wachstum und Lernen schaffen kann. Dieses Kapitel beleuchtet das Konzept der Pädagogischen Liebe aus der Perspektive der Existentiellen Positiven Psychologie (EPP) und argumentiert, dass Pädagogische Liebe ein existenzielles Bedürfnis des Menschen im Hinblick auf seine Entfaltung ist. Es wird davon ausgegangen, dass Menschen ein grundlegendes Bedürfnis nach liebevollen Beziehungen und Sinnhaftigkeit verspüren, um ein gesundes Leben führen und eine positive psychische Gesundheit entwickeln zu können. EPP erfordert die Integration positiver und negativer Erfahrungen und Emotionen für eine sinnvolle Lebensführung. Zentrale Werte der menschlichen Existenz wie Beziehungspflege, Sinnhaftigkeit und Glaube an etwas, das stärker ist als das eigene Selbst, und die Entwicklung des Individuums, sollten in die Bildungs- und Erziehungslandschaft integriert werden. In diesem Kapitel werden Gründe dargelegt, warum EPP als theoretische Grundlage für Pädagogische Liebe in der interkulturellen Didaktik besonders bedeutsam ist.

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Existenzielle Positive Psychologie und Liebe in der interkulturellen Didaktik

  • Claude-Hélène Mayer

摘要

Psycholog_innen haben die Auswirkungen von Bildungszusammenhängen auf das Leben von Menschen in verschiedenen Kulturen erforscht. Zweifelsohne sind sie Grundpfeiler für Lebensorientierungen, Werte, psychische Gesundheit, Wohlbefinden und die emotionale Entwicklung. Die Liebe als Emotion ist im Bildungsdiskurs oft unterrepräsentiert, obwohl die Forschung gezeigt hat, dass Pädagogische Liebe die ideale Grundlage für Entwicklung, Wachstum und Lernen schaffen kann. Dieses Kapitel beleuchtet das Konzept der Pädagogischen Liebe aus der Perspektive der Existentiellen Positiven Psychologie (EPP) und argumentiert, dass Pädagogische Liebe ein existenzielles Bedürfnis des Menschen im Hinblick auf seine Entfaltung ist. Es wird davon ausgegangen, dass Menschen ein grundlegendes Bedürfnis nach liebevollen Beziehungen und Sinnhaftigkeit verspüren, um ein gesundes Leben führen und eine positive psychische Gesundheit entwickeln zu können. EPP erfordert die Integration positiver und negativer Erfahrungen und Emotionen für eine sinnvolle Lebensführung. Zentrale Werte der menschlichen Existenz wie Beziehungspflege, Sinnhaftigkeit und Glaube an etwas, das stärker ist als das eigene Selbst, und die Entwicklung des Individuums, sollten in die Bildungs- und Erziehungslandschaft integriert werden. In diesem Kapitel werden Gründe dargelegt, warum EPP als theoretische Grundlage für Pädagogische Liebe in der interkulturellen Didaktik besonders bedeutsam ist.