Erwachsenenbildung im Kontext Pädagogischen Liebe erforschen
摘要
Die Erwachsenenbildung stützt sich seit langem auf Narrative der Moderne, um das Lernen und die Entwicklung von Erwachsenen zu erklären. Modernistische Narrative beinhalten die Idee eines rationalen, autonomen Subjekts, eines Selbst, das intrinsisch menschlich ist, eine Vorstellung von fundamentalistischer Erkenntnistheorie (und Philosophie im Allgemeinen) und den Glauben, dass Vernunft eine universelle, a priori menschliche Fähigkeit ist; sowie den Glauben, dass sozialer und moralischer Fortschritt durch die Anwendung sozialwissenschaftlicher Theorien auf die Künste und sozialen Institutionen (Recht, Familie, Bildung usw.) erreicht werden kann. Die Pädagogische Liebe und die Literatur zur Erwachsenenbildung sind sowohl theoretisch als auch empirisch unterentwickelt. Pädagog_innen zogen es vor, alternative Beschreibungen von Liebe zu verwenden, um kulturelle Interpretationen der Beziehung in der Erwachsenenbildung zu vermeiden, wie Passion, Care, Bindung und Zuneigung. Diese Begriffe besaßen jedoch nicht die gleiche Ausdruckskraft wie Liebe und konnten auch nicht die gleiche Bedeutung vermitteln. In einer auf Liebe basierenden Pädagogik verbessern die Lernenden ihren emotionalen Status, ihre Interaktionen, ihre Motivation, ihre sozialen Fähigkeiten, ihre Persönlichkeit und ihre psychische Gesundheit. Das Ziel des Kapitels ist es, einen tiefen Einblick in die Erwachsenenbildung aus der Perspektive der Pädagogischen Liebe zu geben. Eine Bewertung der aktuellen Forschung zur Erwachsenenbildung und pädagogischen Liebe wird mithilfe eines qualitativen Ansatzes vorgenommen. Der Autor wird in der Lage sein, die dokumentierte Forschung zu diesem Thema mit diesem Ansatz zu bewerten.