Dieses Kapitel untersucht das Prinzip der Liebe als essenzielles Prinzip einer an Gerechtigkeit orientierten Lehrer_innenausbildung. Unsere Auffassung von Liebe ist in den Konzepten Kritischer Hoffnung und Care verankert. Wir glauben an unser Potenzial als Akteur_innen für sozialen Wandel, trotz der Herausforderungen, die unsere Verbundenheit und Handlungsfähigkeit im Bildungsbereich beeinträchtigen. In diesem Kapitel untersuchen wir als Team von Lehrer_innenausbildenden die Liebe als eine zentrale Dimension der gerechtigkeitszentrierten reflektierenden Praxis (JCRP) (Im Original: Justice-centered reflective practice (JCRP)). Der JCRP-Rahmen entstand aus unserer praxisbasierten Forschung im Lehramtsstudium und hat uns unterstützt, unsere individuellen und kollektiven Identitäten als Ausbildungsverantwortliche innerhalb unseres stark kooperativen Programms besser zu konzeptualisieren und weiterzuentwickeln. Anhand einer qualitativen Analyse untersuchen wir die Erscheinungsformen der Pädagogischen Liebe durch Freude, Hoffnung, Care und Kritikalität und zeichnen ihre Auswirkungen auf das Lehren und Lernen in unserem Programm nach. Unsere Methoden umfassten die Befragung von Alumnis, schulischen Mentor_innen und Lehrkräften unseres Programms sowie die Durchführung einer Dokumentenanalyse der Lehrplanmaterialien und Arbeiten der Absolvent_innen unseres Programms. Wir untersuchen die Beziehung zwischen Liebe und einer gerechtigkeitsorientierten Praxis, um die Diskussion darüber zu intensivieren, wie befreiende Werte in Institutionen und politischen Umgebungen implementiert werden können, die häufig unseren sozialen Wandel behindern.

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Liebe in der Lehrer_innenausbildung: Freude, Hoffnung, Caring und Kritikalität

  • Charlotte E. Jacobs,
  • Jessica Whitelaw,
  • Sonia M. Rosen,
  • Michael Kokozos,
  • Vinay R. Mallikaarjun,
  • Frances Rust

摘要

Dieses Kapitel untersucht das Prinzip der Liebe als essenzielles Prinzip einer an Gerechtigkeit orientierten Lehrer_innenausbildung. Unsere Auffassung von Liebe ist in den Konzepten Kritischer Hoffnung und Care verankert. Wir glauben an unser Potenzial als Akteur_innen für sozialen Wandel, trotz der Herausforderungen, die unsere Verbundenheit und Handlungsfähigkeit im Bildungsbereich beeinträchtigen. In diesem Kapitel untersuchen wir als Team von Lehrer_innenausbildenden die Liebe als eine zentrale Dimension der gerechtigkeitszentrierten reflektierenden Praxis (JCRP) (Im Original: Justice-centered reflective practice (JCRP)). Der JCRP-Rahmen entstand aus unserer praxisbasierten Forschung im Lehramtsstudium und hat uns unterstützt, unsere individuellen und kollektiven Identitäten als Ausbildungsverantwortliche innerhalb unseres stark kooperativen Programms besser zu konzeptualisieren und weiterzuentwickeln. Anhand einer qualitativen Analyse untersuchen wir die Erscheinungsformen der Pädagogischen Liebe durch Freude, Hoffnung, Care und Kritikalität und zeichnen ihre Auswirkungen auf das Lehren und Lernen in unserem Programm nach. Unsere Methoden umfassten die Befragung von Alumnis, schulischen Mentor_innen und Lehrkräften unseres Programms sowie die Durchführung einer Dokumentenanalyse der Lehrplanmaterialien und Arbeiten der Absolvent_innen unseres Programms. Wir untersuchen die Beziehung zwischen Liebe und einer gerechtigkeitsorientierten Praxis, um die Diskussion darüber zu intensivieren, wie befreiende Werte in Institutionen und politischen Umgebungen implementiert werden können, die häufig unseren sozialen Wandel behindern.