„Making-in-Place“, flexibles MINT/MINKT-Lernen und Flow während der Covid-19-Pandemie
摘要
Als während der COVID-19-Pandemie die Schulen geschlossen wurden, verloren viele Kinder und Jugendliche das Interesse an ihren schulischen Aufgaben, nahmen nicht mehr an organisierten Sport- und Freizeitaktivitäten teil und füllten die entstandene Lücke mit passiven Freizeitbeschäftigungen wie exzessivem Fernsehen und Filmegucken. Das Fehlen von Sinn und Relevanz war während des Lockdowns allgegenwärtig und verstärkte die weitverbreitete schulische Entfremdung der Schüler. Einige Jugendliche jedoch konnten diese Zeit kreativ und produktiv nutzen. Während der Pandemie veranstaltete das Rutgers Center for Mathematics, Science, and Computer Education eine Reihe von Webinaren und initiierte neue Kurse in Maker Education und Designherausforderungen, die von den Schülern zuhause absolviert wurden. Da der Unterricht aus der Ferne stattfand, erhielten die Teilnehmenden Werkzeuge und Materialien, um „vor Ort zu gestalten“. Das Entwerfen und Herstellen von Lösungen für reale Probleme ist ein aktiver, kollaborativer und projektbasierter Prozess. Anhand anschaulicher Beispiele wird gezeigt, wie die Möglichkeit, „vor Ort zu gestalten“, verdeutlichte, wie Menschen die durch die Pandemie gewonnene Zeit für energiegeladene und innovative Aktivitäten nutzen konnten, die ihre Bildung bereicherten und ihr Leben verbesserten. Wie ein Lichtblick in der Dunkelheit zeigt dieses Kapitel, dass bedeutsames Lernen selbst unter den Bedingungen eines Lockdowns gedeihen konnte – vorausgesetzt, es handelte sich um lebensnahes Lernen.