Als Ergebnis menschlicher Aktivitäten wurde die Bewohnbarkeit der Erde für alle Lebewesen im Allgemeinen und insbesondere für Menschen, die in der Gesellschaft leben, wie wir es gewohnt sind, unwiderruflich verändert. Die Erde ist in eine neue Phase ihrer Geschichte eingetreten: eine neue geologische Epoche, bekannt als das Anthropozän. Bei der aktuellen Rate anthropogener Veränderungen werden wir in den kommenden Jahren gezwungen sein, dieses Problem in großem Maßstab anzugehen. Die Frage einer lebenswerten Zukunft ist eine, die von jedem Lehrer, Erzieher oder Elternteil, der sich um das Schicksal seiner Kinder sorgt, behandelt werden muss. Doch sie hat noch größere Auswirkungen auf Kinder und Jugendliche selbst, die schmerzlich bewusst geworden sind, dass ihre Zukunft in Gefahr ist, dass die Lebensbedingungen sich verschlechtern werden und dass ihr eigenes Leben tatsächlich verkürzt werden könnte. Heute in der Bildung scheint es jedoch weitgehend „business as usual“ oder fast wie gewohnt zu sein.

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Einleitung: Umdenken in der Bildung

  • Renaud Hétier,
  • Nathanaël Wallenhorst

摘要

Als Ergebnis menschlicher Aktivitäten wurde die Bewohnbarkeit der Erde für alle Lebewesen im Allgemeinen und insbesondere für Menschen, die in der Gesellschaft leben, wie wir es gewohnt sind, unwiderruflich verändert. Die Erde ist in eine neue Phase ihrer Geschichte eingetreten: eine neue geologische Epoche, bekannt als das Anthropozän. Bei der aktuellen Rate anthropogener Veränderungen werden wir in den kommenden Jahren gezwungen sein, dieses Problem in großem Maßstab anzugehen. Die Frage einer lebenswerten Zukunft ist eine, die von jedem Lehrer, Erzieher oder Elternteil, der sich um das Schicksal seiner Kinder sorgt, behandelt werden muss. Doch sie hat noch größere Auswirkungen auf Kinder und Jugendliche selbst, die schmerzlich bewusst geworden sind, dass ihre Zukunft in Gefahr ist, dass die Lebensbedingungen sich verschlechtern werden und dass ihr eigenes Leben tatsächlich verkürzt werden könnte. Heute in der Bildung scheint es jedoch weitgehend „business as usual“ oder fast wie gewohnt zu sein.