Seneszenz bei Tieren
摘要
Nun nähert sich unser Buch unserem eigenen Altern. Caenorhabditis elegans, ein Wurm, und Labormäuse sind die Vorreiter entscheidender Einblicke in die Biochemie und Genomik des Alterns. Eine Umkehrung einer Wachstumslinie ist bei der Entwicklung von Säugetieren zu sehen, bei der der Embryo eine Blastozyste bildet, die aus einer Masse pluripotenter Zellen besteht, die jeden Zelltyp hervorbringen können. Die Implantation in die Gebärmutterwand kann durch mütterliche Hormone verzögert werden, die die Blastozyste dazu veranlassen, das Protein „Leukämie-inhibierender Faktor (LIF, Leukemia inhibitory factor)“ zu sezernieren und in ein Ruhe-Stadium einzutreten. Einige Arten, wie Papageien oder Grönlandhaie, überleben so lange, dass ihr Altern bequem verfolgt werden kann, wenn ihr Geburtsjahr bekannt ist. Das Alter, das einige Dinosaurier erreichten, z. B. Allosaurus fragilis, wird auf 25 Jahre für ein langlebiges Saurierindividuum geschätzt. Untersuchungen an Fossilien zeigten, dass die Lebensspanne von Tieren schon vor 230 Mio. Jahren nicht länger gewesen sein dürfte. Daher lernen wir, dass sich die Biochemie und Genomik des Alterns während der Evolution nicht verändert haben.