Kombinierte Verletzungen bei Personen, die zusätzlich ionisierender Strahlung ausgesetzt sind, führen zu einer ungünstigeren Prognose. Eine weitere Kategorie von Verletzungen umfasst sowohl offensichtliche (z. B. thermische Verbrennungen) als auch nicht unmittelbar erkennbare (z. B. psychischer Stress) Ursachen. Zu den offensichtlichen Verletzungen zählen thermische Verbrennungen, penetrierende Wunden, Frakturen, Infektionen, Überdruckverletzungen sowie Gehirnerschütterungen. Nicht offensichtliche Folgen umfassen Polypharmazie oder individuell eingenommene Medikamente, die bereits vor der Strahlenexposition verabreicht wurden, sowie psychischen Stress. Aufgrund bestehender Grunderkrankungen wie Diabetes mellitus, arterielle Hypertonie, Arthritis oder aufgrund einer chronischen Infektion bzw. zur Modulation der Entzündungsreaktion dauerhaft eingenommene Medikamente können in Wechselwirkung mit der Strahlenexposition und den zur Minderung der Strahlenfolgen eingesetzten Gegenmaßnahmen treten. Ein differenzierter Ansatz im Rahmen der Versorgung von Massenopfern bei einem Strahlenereignis muss die Sicherheit jeder eingesetzten Gegenmaßnahme unter Berücksichtigung der Vielzahl potenziell komplikationsbehafteter Faktoren gewährleisten.

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Kombinierte Verletzungen zusätzlich zu akuten und chronischen Strahlenwirkungen sowohl durch Radiotherapie als auch durch Strahlenexposition in der Umwelt

  • Joel Greenberger

摘要

Kombinierte Verletzungen bei Personen, die zusätzlich ionisierender Strahlung ausgesetzt sind, führen zu einer ungünstigeren Prognose. Eine weitere Kategorie von Verletzungen umfasst sowohl offensichtliche (z. B. thermische Verbrennungen) als auch nicht unmittelbar erkennbare (z. B. psychischer Stress) Ursachen. Zu den offensichtlichen Verletzungen zählen thermische Verbrennungen, penetrierende Wunden, Frakturen, Infektionen, Überdruckverletzungen sowie Gehirnerschütterungen. Nicht offensichtliche Folgen umfassen Polypharmazie oder individuell eingenommene Medikamente, die bereits vor der Strahlenexposition verabreicht wurden, sowie psychischen Stress. Aufgrund bestehender Grunderkrankungen wie Diabetes mellitus, arterielle Hypertonie, Arthritis oder aufgrund einer chronischen Infektion bzw. zur Modulation der Entzündungsreaktion dauerhaft eingenommene Medikamente können in Wechselwirkung mit der Strahlenexposition und den zur Minderung der Strahlenfolgen eingesetzten Gegenmaßnahmen treten. Ein differenzierter Ansatz im Rahmen der Versorgung von Massenopfern bei einem Strahlenereignis muss die Sicherheit jeder eingesetzten Gegenmaßnahme unter Berücksichtigung der Vielzahl potenziell komplikationsbehafteter Faktoren gewährleisten.