Gentechnologie ist eine Realität der modernen medizinischen Praxis, insbesondere im Hinblick auf seltene, jedoch vererbbare Erkrankungen, die die Gesundheit des Menschen erheblich beeinträchtigen. Die innovative CRISPR/CAS-9-Genomeditierung sowie frühere Ansätze, einschließlich der Gentherapie mittels Vektoren wie Viren oder Plasmid-Liposomen, haben zu realistischen Strategien in der klinischen Medizin geführt, mit denen sich die schädlichen Auswirkungen genetischer Erkrankungen begrenzen lassen. In der Grundlagenbiologie weist die Entdeckung von Deinococcus radiodurans, eines Bakteriums, das sich unter Bedingungen hoher Strahlenexposition entwickelt hat, darauf hin, dass die Anpassung an Strahlung sowohl die Verstärkung bestehender Gene als auch die potenzielle Evolution neuer Gene umfasst, die an der DNA-Reparatur und an der Produktion von Antioxidantien beteiligt sind, um die durch Bestrahlung induzierten reaktiven Sauerstoffspezies zu neutralisieren. Wie derartige Ansätze vom Labor in eine Methode überführt werden können, die künftig die Strahlenresistenz von Astronauten verbessert, wird eine Kontroverse darstellen, die nicht nur die Grundlagenbiologie und die klinische Medizin, sondern auch ethische Fragestellungen berührt. Die Berücksichtigung pleiotroper Effekte eingefügter oder modifizierter Gene wird maßgebliche Auswirkungen auf das zukünftige Überleben der Menschheit haben.

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Gentechnische Erzeugung radioresistenter Organismen

  • Joel Greenberger

摘要

Gentechnologie ist eine Realität der modernen medizinischen Praxis, insbesondere im Hinblick auf seltene, jedoch vererbbare Erkrankungen, die die Gesundheit des Menschen erheblich beeinträchtigen. Die innovative CRISPR/CAS-9-Genomeditierung sowie frühere Ansätze, einschließlich der Gentherapie mittels Vektoren wie Viren oder Plasmid-Liposomen, haben zu realistischen Strategien in der klinischen Medizin geführt, mit denen sich die schädlichen Auswirkungen genetischer Erkrankungen begrenzen lassen. In der Grundlagenbiologie weist die Entdeckung von Deinococcus radiodurans, eines Bakteriums, das sich unter Bedingungen hoher Strahlenexposition entwickelt hat, darauf hin, dass die Anpassung an Strahlung sowohl die Verstärkung bestehender Gene als auch die potenzielle Evolution neuer Gene umfasst, die an der DNA-Reparatur und an der Produktion von Antioxidantien beteiligt sind, um die durch Bestrahlung induzierten reaktiven Sauerstoffspezies zu neutralisieren. Wie derartige Ansätze vom Labor in eine Methode überführt werden können, die künftig die Strahlenresistenz von Astronauten verbessert, wird eine Kontroverse darstellen, die nicht nur die Grundlagenbiologie und die klinische Medizin, sondern auch ethische Fragestellungen berührt. Die Berücksichtigung pleiotroper Effekte eingefügter oder modifizierter Gene wird maßgebliche Auswirkungen auf das zukünftige Überleben der Menschheit haben.