Förderung einer transatlantischen Identität: Die deutsch-amerikanischen Konferenzen, 1959–1974 – Ein öffentlich-privates Projekt
摘要
Dieses Kapitel widmet sich der Hauptaktivität der Gruppen – der Organisation der deutsch-amerikanischen Konferenzen, die 1959 begannen. Durch die Untersuchung dieser Reihe von transatlantischen Elite-Treffen wird die zentrale Rolle und Funktion solcher privaten Bemühungen im Bereich der internationalen Politik beleuchtet. Das Kapitel untersucht den komplexen Auswahlprozess der Delegierten, das daraus resultierende transatlantische Elite-Netzwerk, das Diplomaten, Parlamentarier, Geschäftsleute, Medienvertreter und Wissenschaftler aus den USA und Westdeutschland umfasst, sowie das kulturelle Umfeld und die Debatten, die bei diesen informellen Treffen stattfinden. Das Kapitel zeigt somit, wie dieses Konferenzschema zur Sozialisierung der westdeutschen Eliten im Geiste der Atlantischen Gemeinschaft, unter US-amerikanischer Führung, über den Zeitraum eines Vierteljahrhunderts beigetragen hat.