Dieses Kapitel überprüft das paradoxe Führungsverhalten der chinesischen Regierung bei der Bewältigung der COVID-19-Krise in den ersten 30 Tagen nach der Abriegelung der Stadt Wuhan. Der Umgang mit der COVID-19-Pandemie bleibt weltweit eine erhebliche Herausforderung. Die Durchführung eindeutiger Verfahren und Methoden angesichts paradoxer Entscheidungen wird allen Ländern helfen, den Kampf effektiver zu führen. Aus diesem Grund untersuchen die Autoren, wie die chinesischen Regierungsführer die paradoxen Situationen während des nationalen Kampfes gegen die Pandemiekrise bewältigt haben. Mit einem Fallstudienansatz und der Analyse von 3604 Nachrichtenartikeln, die von den chinesischen offiziellen Medien veröffentlicht wurden, identifizierten die Autoren drei Arten von Paradoxien, mit denen China konfrontiert war: die Notwendigkeit einer zeitnahen und genauen Veröffentlichung von Informationen, die Notwendigkeit einer zentralen Regierungskontrolle und lokalen kontextualisierten Umsetzung, sowie die Notwendigkeit einer effektiven Pandemieprävention und Wiederaufnahme der Produktion. Die Autoren identifizierten auch die wichtigsten Paradox-Bewältigungsstrategien, die von den obersten Regierungsführern verwendet wurden. Das Ziel ist nicht, die chinesische Regierung oder ihre Reaktion zu fördern, sondern nützliche Einblicke für Regierungsführer anderer Länder in ihrem Kampf gegen COVID-19 und zukünftige Krisenausbrüche zu liefern.

错误:搜索内容不能为空,请输入英文关键词
错误:关键词超出字数限制,请精简
高级检索

Paradoxes chinesisches Regierungsführung bei der Bewältigung der COVID-19-Krise

  • Liguo Xu,
  • Pingping Fu,
  • Xianjing Zheng,
  • Boxiang Lin

摘要

Dieses Kapitel überprüft das paradoxe Führungsverhalten der chinesischen Regierung bei der Bewältigung der COVID-19-Krise in den ersten 30 Tagen nach der Abriegelung der Stadt Wuhan. Der Umgang mit der COVID-19-Pandemie bleibt weltweit eine erhebliche Herausforderung. Die Durchführung eindeutiger Verfahren und Methoden angesichts paradoxer Entscheidungen wird allen Ländern helfen, den Kampf effektiver zu führen. Aus diesem Grund untersuchen die Autoren, wie die chinesischen Regierungsführer die paradoxen Situationen während des nationalen Kampfes gegen die Pandemiekrise bewältigt haben. Mit einem Fallstudienansatz und der Analyse von 3604 Nachrichtenartikeln, die von den chinesischen offiziellen Medien veröffentlicht wurden, identifizierten die Autoren drei Arten von Paradoxien, mit denen China konfrontiert war: die Notwendigkeit einer zeitnahen und genauen Veröffentlichung von Informationen, die Notwendigkeit einer zentralen Regierungskontrolle und lokalen kontextualisierten Umsetzung, sowie die Notwendigkeit einer effektiven Pandemieprävention und Wiederaufnahme der Produktion. Die Autoren identifizierten auch die wichtigsten Paradox-Bewältigungsstrategien, die von den obersten Regierungsführern verwendet wurden. Das Ziel ist nicht, die chinesische Regierung oder ihre Reaktion zu fördern, sondern nützliche Einblicke für Regierungsführer anderer Länder in ihrem Kampf gegen COVID-19 und zukünftige Krisenausbrüche zu liefern.