Die Offshore-Industrie ist weitgehend auf die Nutzung indirekter Methoden angewiesen, wie beispielsweise konventionelle Seismik, ergänzt durch Testdaten und Kerne im Maßstab von Bohrlöchern. Diese Daten sind typischerweise von unterschiedlicher Qualität und Maßstab, was ein Problem der Nicht-Eindeutigkeit in der Beschreibung von Untergrundreservoiren schafft, die beispielsweise für die Energie- und Wassergewinnung genutzt werden. Die Einbeziehung von Onshore-Daten aus geologischen Aufschlüssen kann die Genauigkeit von 3D-Digitalmodellen erhöhen, die für die Charakterisierung des Untergrunds verwendet werden, da Onshore-Beobachtungen von Mikron- bis Kilometermaßstab gemacht werden können, was Muster räumlicher Heterogenität innerhalb geologischer Merkmale einschränkt. Wir präsentieren einen Workflow zur Sammlung, Verarbeitung und Kombination geologischer und geophysikalischer Daten, die in der Rørdal-Kalksteinbruch (Jütland, Dänemark) erhoben wurden; ein Onshore-Analogon zum Maastricht-Abschnitt der dänischen Nordsee. Detaillierte Beobachtungen aus diesen Datensätzen können zur Identifizierung struktureller Merkmale und Trends verwendet werden, die zu klein sind, um von großmaßstäbigen kontinuierlichen geophysikalischen Datensätzen erfasst zu werden. Wir konzentrieren uns auf digitale Aufschlussmodelle (DOMs), bodendurchdringendes Radar (GPR) und flache Seismik. Der Rørdal-Steinbruch wird derzeit mit einer Rate von etwa 20–30 m pro Jahr abgebaut. Die Produktion legt somit kontinuierlich neue Schichten frei. Wir nutzen diese einzigartige Möglichkeit, indem wir die natürlich gebrochenen Kalksteine wiederholt mit den angewandten Methoden untersuchen. Strategische Datenerfassung hat das Nachverfolgen von strukturellen Elementen in einem dreidimensionalen Bereich ermöglicht. Der Aufbau von 3D-Volumen schafft eine solide Grundlage für ein konzeptionelles geologisches Modell sowie für die statische Modellierung des Steinbruchs, was mit einzelnen Datensätzen nicht erreichbar wäre. Da verschiedene geologische Merkmale in den geologischen und geophysikalischen Daten unterschiedlich erscheinen, können ihre laterale Ausdehnung und Orientierungen detaillierter bewertet werden. Die DOMs ermöglichen eine strukturelle Interpretation und Analyse im digitalen Raum. Wir haben einen statistisch einzigartigen Datensatz mit 27.400 digitalen Bruchinterpretationen im Zentimetermaßstab erstellt. Dies wäre manuell im Feld nicht zu sammeln. Dieser umfangreiche Datensatz bietet zwei Schlüsselstärken zur Linderung typischer Unsicherheiten in Aufschlussstudien; der Datensatz ist groß und er stammt aus einem Gebiet mit nahezu kontinuierlicher Exposition, was eine Beobachtungspopulation liefert, die wir sowohl statistisch signifikant als auch repräsentativ für die natürliche Variabilität im System glauben.

错误:搜索内容不能为空,请输入英文关键词
错误:关键词超出字数限制,请精简
高级检索

Etablierung eines hochauflösenden 3D-Riss-Datensatzes in Kreide: Möglichkeiten und Hindernisse bei der Arbeit mit Aufschlussdaten

  • Tala Maria Aabø,
  • Simon John Oldfield,
  • Hemin Yuan,
  • Janina Kammann,
  • Erik Vest Sørensen,
  • Lars Stemmerik,
  • Lars Nielsen

摘要

Die Offshore-Industrie ist weitgehend auf die Nutzung indirekter Methoden angewiesen, wie beispielsweise konventionelle Seismik, ergänzt durch Testdaten und Kerne im Maßstab von Bohrlöchern. Diese Daten sind typischerweise von unterschiedlicher Qualität und Maßstab, was ein Problem der Nicht-Eindeutigkeit in der Beschreibung von Untergrundreservoiren schafft, die beispielsweise für die Energie- und Wassergewinnung genutzt werden. Die Einbeziehung von Onshore-Daten aus geologischen Aufschlüssen kann die Genauigkeit von 3D-Digitalmodellen erhöhen, die für die Charakterisierung des Untergrunds verwendet werden, da Onshore-Beobachtungen von Mikron- bis Kilometermaßstab gemacht werden können, was Muster räumlicher Heterogenität innerhalb geologischer Merkmale einschränkt. Wir präsentieren einen Workflow zur Sammlung, Verarbeitung und Kombination geologischer und geophysikalischer Daten, die in der Rørdal-Kalksteinbruch (Jütland, Dänemark) erhoben wurden; ein Onshore-Analogon zum Maastricht-Abschnitt der dänischen Nordsee. Detaillierte Beobachtungen aus diesen Datensätzen können zur Identifizierung struktureller Merkmale und Trends verwendet werden, die zu klein sind, um von großmaßstäbigen kontinuierlichen geophysikalischen Datensätzen erfasst zu werden. Wir konzentrieren uns auf digitale Aufschlussmodelle (DOMs), bodendurchdringendes Radar (GPR) und flache Seismik. Der Rørdal-Steinbruch wird derzeit mit einer Rate von etwa 20–30 m pro Jahr abgebaut. Die Produktion legt somit kontinuierlich neue Schichten frei. Wir nutzen diese einzigartige Möglichkeit, indem wir die natürlich gebrochenen Kalksteine wiederholt mit den angewandten Methoden untersuchen. Strategische Datenerfassung hat das Nachverfolgen von strukturellen Elementen in einem dreidimensionalen Bereich ermöglicht. Der Aufbau von 3D-Volumen schafft eine solide Grundlage für ein konzeptionelles geologisches Modell sowie für die statische Modellierung des Steinbruchs, was mit einzelnen Datensätzen nicht erreichbar wäre. Da verschiedene geologische Merkmale in den geologischen und geophysikalischen Daten unterschiedlich erscheinen, können ihre laterale Ausdehnung und Orientierungen detaillierter bewertet werden. Die DOMs ermöglichen eine strukturelle Interpretation und Analyse im digitalen Raum. Wir haben einen statistisch einzigartigen Datensatz mit 27.400 digitalen Bruchinterpretationen im Zentimetermaßstab erstellt. Dies wäre manuell im Feld nicht zu sammeln. Dieser umfangreiche Datensatz bietet zwei Schlüsselstärken zur Linderung typischer Unsicherheiten in Aufschlussstudien; der Datensatz ist groß und er stammt aus einem Gebiet mit nahezu kontinuierlicher Exposition, was eine Beobachtungspopulation liefert, die wir sowohl statistisch signifikant als auch repräsentativ für die natürliche Variabilität im System glauben.