Digitale Teilhabe und digitale Kluft bei Behinderungen
摘要
Zu Beginn der digitalen Revolution wurden Unterschiede im Zugang zu digitalen Technologien zwischen Menschen unterschiedlichen Geschlechts, sozialen Status, Alters usw. festgestellt. Mit der Verbreitung der Informations- und Kommunikationstechnologie wurde klar, dass sich das Konzept der digitalen Kluft veränderte. Die zweite Generation der Forschung in diesem Bereich konzentrierte sich mehr auf Fähigkeiten und Profile der Nutzung digitaler Technologien als auf Zugangsfragen. Neuere Forschungen im Bereich der digitalen Kluft haben auch eine dritte Dimension einbezogen – Unterschiede in der Fähigkeit, Aktivitäten in einer Online-Umgebung vorteilhaft im Alltag zu verwirklichen. Behinderung ist ebenfalls eine der Determinanten digitaler Ungleichheiten. Die digitale Kluft bei Behinderungen weist auf eine Lücke im Zugang, in den Fähigkeiten, Gewohnheiten und erzielten Vorteilen der Teilnahme an der digitalen Umgebung zwischen Menschen mit Behinderung und ihren nichtbehinderten Altersgenossen hin. Digitale Technologien entsprechen der Denk- und Kommunikationsweise von Menschen mit Autismus, weshalb sie häufig für Bildungs- und Behandlungszwecke verwendet werden. Es gibt jedoch auch bestimmte Gefahren bei der Nutzung des Internets, die von Cybermobbing und anderen Formen elektronischer Aggression bis hin zu sozialer Isolation und dem Einschluss in eine Art soziale Blase reichen. Menschen mit Autismus benötigen Unterstützung, um digitale Bürger zu werden, die die Online-Umgebung auf eine geeignete, verantwortungsvolle und effiziente Weise nutzen.