Chirurgischen Eingriffe im Rahmen von Bewegungsstörungen
摘要
Die Verwendung des neurophysiologischem Monitorings während chirurgischer Eingriffe hat sich in der letzten Dekade erheblich entwickelt und ist zu einer wichtigen ergänzenden Technik geworden, um das chirurgische Team zu unterstützen und chirurgischen Behandlungsansätzen mehr Sicherheit zu verleihen. In der stereotaktischen und funktionalen Neurochirurgie sind die Ergebnisse eng mit der Zieldefinition und der Vermeidung von Nebenwirkungen verbunden. Bei stereotaktisch geführten Verfahren, wie bei der Chirurgie im Rahmen von Bewegungsstörungen, liegen die Zielgebiete tief im Gehirn. Daher zielt das IONM darauf ab, Schäden am Nervengewebe zu vermeiden und eine Entscheidungsfindung zur Ziellokalisierung zu ermöglichen, um das Ergebnis zu verbessern. Die stereotaktische Lokalisierung basiert auf einer perioperativen Bildgebung, einer rahmenbasierten Untersuchung des Patientenkopfes und individuellen anatomischen Landmarken. Stereotaktisch montierte Sonden werden zur Aufzeichnung der neuronalen Aktivität (Mikroelektrodenaufzeichnung und lokales Feldpotential), Impedanzüberwachung oder kontrollierter elektrischer Stimulation verwendet, um die endgültige Zielfestlegung zu ergänzen und die korrekte Positionierung der Tiefenhirnstimulationselektroden zu gewährleisten. Dieses Kapitel befasst sich mit IONM-Techniken, die im Rahmen der Bewegungsstörungschirurgie verwendet werden.