Intramedulläre Rückenmarkstumoren (Intramedullary Spinal Cord Tumors, IMSCT) sind selten. Die chirurgische Resektion ist die effektivste Behandlungsmethode für die meisten IMSCT, birgt jedoch ein erhebliches Risiko für postoperative neurologische Komplikationen. Die Verwendung eines IONM kann dazu beitragen, den Umfang der Resektion zu steuern und Schäden am normalen Gewebe zu minimieren. Die verfügbaren Methoden können in Überwachungs- und Kartierungstechniken unterteilt werden. MEPs, einschließlich der D-Wellen-Aufzeichnung, und SSEPs werden zu Überwachungszwecken verwendet. Methoden zur Kartierung der Hintersäule können die am besten geeignete Zone für die Myelotomie identifizieren. Die vorgeschlagenen Techniken zur Kartierung des Tractus corticospinalis (CST) im Rückenmark weisen Probleme auf, die mit der mangelnden Selektivität der erhaltenen motorischen Antworten zusammenhängen. Die Kombination von mMEPs und der D-Wellen-Überwachung ist der Goldstandard für IMSCT-Operationen, da so am ehesten eine vollständige Tumorentfernung erreicht werden kann. Neurophysiologische Warnkriterien sind noch umstritten. Hier werden neue Studien und neue Techniken zu mehr Präzision verhelfen.

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Intramedulläre Rückenmarkstumore

  • Andreya Fonseca Cardoso Cavalcanti,
  • Karina Maria Alécio de Oliveira,
  • Monica Nascimento de Melo,
  • Silvia Mazzali-Verst

摘要

Intramedulläre Rückenmarkstumoren (Intramedullary Spinal Cord Tumors, IMSCT) sind selten. Die chirurgische Resektion ist die effektivste Behandlungsmethode für die meisten IMSCT, birgt jedoch ein erhebliches Risiko für postoperative neurologische Komplikationen. Die Verwendung eines IONM kann dazu beitragen, den Umfang der Resektion zu steuern und Schäden am normalen Gewebe zu minimieren. Die verfügbaren Methoden können in Überwachungs- und Kartierungstechniken unterteilt werden. MEPs, einschließlich der D-Wellen-Aufzeichnung, und SSEPs werden zu Überwachungszwecken verwendet. Methoden zur Kartierung der Hintersäule können die am besten geeignete Zone für die Myelotomie identifizieren. Die vorgeschlagenen Techniken zur Kartierung des Tractus corticospinalis (CST) im Rückenmark weisen Probleme auf, die mit der mangelnden Selektivität der erhaltenen motorischen Antworten zusammenhängen. Die Kombination von mMEPs und der D-Wellen-Überwachung ist der Goldstandard für IMSCT-Operationen, da so am ehesten eine vollständige Tumorentfernung erreicht werden kann. Neurophysiologische Warnkriterien sind noch umstritten. Hier werden neue Studien und neue Techniken zu mehr Präzision verhelfen.