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Cannabinoide zur Schmerzbehandlung

  • Cornelia Mosley,
  • James Gaynor,
  • Stephen Cital,
  • Jamie Brassard

摘要

Das Endocannabinoid-System (ECS) ist an allen Aspekten der pathophysiologischen Prozesse von Schmerzen beteiligt. Der nozizeptive Weg umfasst die Transduktion, Übertragung, Modulation und Wahrnehmung, wobei das ECS eine wesentliche Rolle bei afferenten und efferenten Schmerzreizen spielt. Das Interesse an der Verwendung von Cannabinoidprodukten zur Schmerzlinderung ist von fortgesetztem Forschungs- und klinischem Interesse. Die gesammelten Daten zu Menschen, Labortieren und nun auch zu Haustieren belegen ihre Wirksamkeit, insbesondere bei chronischen Schmerzzuständen. Der therapeutische Index scheint günstig zu sein, und eine Zugabe dieser Verbindungen gibt Tierärzten zumindest ein weiteres Werkzeug zur Schmerzbehandlung zur Hand. Eine sorgfältige Auswahl des Produkts ist wichtig, nicht nur hinsichtlich der Qualität, sondern auch hinsichtlich der Cannabinoid- und Terpenprofile, die am besten zum jeweiligen Schmerzzustand passen. Die klinisch relevante Wissenschaft der medizinischen Cannabinoide für Tierarztpatienten steckt noch in den Kinderschuhen, liefert aber ermutigende Ergebnisse. Es gibt erste gut durchgeführte klinische Studien und weitere sind in Arbeit. Die Zukunft für medizinische Cannabinoide zur Behandlung von Schmerzzuständen bei unseren Patienten sieht vielversprechend aus, insbesondere für CBD. Angesichts der vielen nuancenreichen Produkte und der ECS-Dosierung, sowohl bei akuten als auch bei chronischen Schmerzen, sollte die Dosierung in ansteigender Weise erfolgen. Die Gabe von oralen CBD-dominanten oder Isloatprodukten kann niedrig dosiert bei täglich 2- bis 3-mal 0,5 mg/kg beginnen und signifikant erhöht werden, bis ein therapeutischer Nutzen erreicht wird.