Eine neue Denkweise
摘要
Frühe Zivilisationen stützten sich auf Religion und Mythologie, um die Welt, in der sie lebten, zu erklären. Die Idee, dass Himmelsbewegungen und die Struktur des Universums von natürlichen Prozessen gesteuert werden, die durch rationales Denken verstanden werden können, wurde von den Griechen eingeführt. Die erste bedeutende Figur, die dieses Konzept erforschte, war Thales von Milet (625–545 v. Chr.). Ihm folgten seine beiden Schüler Anaximander (610–546 v. Chr.) und Anaximenes (585–528 v. Chr.). Aus Beobachtungen der scheinbaren täglichen Horizont-zu-Horizont-Trajektorien der Sonne und der Sterne, postulierte Anaximander, dass die Sonne und Sterne in vollständigen Kreisen bewegen und sie weiterhin unter der Erde bewegen, auch wenn sie nicht mehr gesehen werden können. Er folgerte daher, dass die Erde ein freischwebendes, isoliertes Objekt im Raum sein muss (Abschn. 4.3, Bd. 1). Dieser Prozess der Beobachtungen, Zusammenfassung von Mustern, Formulierung einer Hypothese und Vorhersage einer neuen Schlussfolgerung bildete die Grundlage der wissenschaftlichen Denkweise.