Die Natur von Licht und Materie
摘要
Die Frage nach der Natur der Materie hat eine lange Geschichte. Die meisten alten Zivilisationen haben sich mit der Frage nach dem grundlegenden Bestandteil der Materie auseinandergesetzt. Nach den griechischen Philosophen Anaximander und Anaximenes schlug Aristoteles vor, dass irdische Materie aus vier Elementen besteht: Erde, Wasser, Luft und Feuer, und Himmelskörper aus Äther bestehen. Elemente wurden auch mit dem Konzept des Wandels verknüpft. Heraklit (535–575 v. Chr.) dachte, es sei natürlich, dass Feuer aufsteigt und Stein herunterfällt. Die Chinesen hatten ein ähnliches System von fünf grundlegenden Elementen (五行), die von der Schöpfung des Universums übrig geblieben waren: Metall, Holz, Wasser, Feuer und Erde. Nach der taoistischen Philosophie machen diese fünf Elemente nicht nur die Materie aus, sondern treiben auch alle natürlichen Prozesse an. Alle irdischen Ereignisse, einschließlich der Funktionen in unserem Körper, werden als das Ergebnis von Transformationen dieser fünf Elemente angesehen. Diese fünf Elemente sind auch mit Himmelskörpern verbunden, wobei jedes einem der fünf Planeten entspricht. Die irdisch-himmlische Integration bildet die Grundlage der chinesischen Astrologie. Die fünf Elemente, gekoppelt mit den Konzepten von Yin (陰 im Zusammenhang mit dem Mond, weiblich) und Yang (陽 im Zusammenhang mit der Sonne, männlich), bilden die Grundlage für das universelle Wirken des Universums. Sowohl die Griechen als auch die Chinesen sahen Elemente als Bestandteile der Materie sowie als Ursache der Bewegung. Das chinesische System ist rein metaphysisch und versucht, umfassender zu sein als sein westliches Gegenstück.