Fazit und Ausblick
摘要
Das Programm der Befassung mit ‚horizontalen Geographien‘ auf Grundlage einer neopragmatistischen Meta-Theorie, wie ich es in diesem Buch entworfen habe, ist Ausdruck eines antiautoritären Denkens. Der Fortschritt, der mit diesem Programm erstrebt wird, ist auf das Bestreben zurückzuführen, „Institutionen, Traditionen und Praktiken nicht nach den zu ihrer Rechtfertigung beschworenen philosophischen und theologischen Überzeugungen zu beurteilen“, wobei – wie verschiedentlich gezeigt – auch die theoretische Begründung wissenschaftlicher Befassung mit Welt religiöse Züge annehmen kann, „sondern danach, wieviel Gutes sie leisten“. Anstelle Theorien, Methoden, Begriffen etc. einen quasi-religiösen Status zu verleihen, sich mit der Frage zu befassen, ob wir mit ‚bewusstseinsunabhängigen Gegenständen‘ in Beziehung stehen, sollten wir uns die Frage stellen, wozu uns diese Ideen dienlich sein können – und wozu auch wiederum nicht.