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Nr. 9

  • Edmund Husserl,
  • Dieter Lohmar

摘要

In diesem Stil konstituieren sich stufenweise aus Dingen, welche Einheiten, Identitäten sind im Wandel ihres Seins als Sich-Verändern (das jeweils in die Null-Form der Veränderung, die „Ruhe“, übergehen kann, also als bald Ruhendes, bald Sich-Änderndes dasselbe ist) neue Identitäten dadurch, dass neue Kinästhesen die Darstellungsmannigfaltigkeiten der Ruhe in den Gang der vermöglichen Abwandlung bringen können, einer systematischen, die vermöglich durch Stillhalten der neuen Kinästhesen wieder die alte Stilform annimmt, in der nur die alten Kinästhesen und kinästhetisch motivierten Darstellungszusammenhänge ihr Spiel treiben. Und wieder: Wenn die alte Dingsphäre in Veränderung ist, etwa so, dass dieses oder jenes Ding oder eine Gruppe sich verändert – verändert im Sinne der alten kinästhetischen Motivation –, so wandelt 〈sich〉 die neue Kinästhese nur so ab, dass bei jedem Stillhalten eine Veränderung im Sinne der alten Kinästhesen verläuft bzw. so, dass diese alten Kinästhesen passend ins Spiel gesetzt als mitgehendes Tun, das Scheinphänomen der Ruhe herstellen, nämlich dieselben, systematisch aus den alten Kinästhesen zu bestreitenden Wandlungen, die für diese resultieren würden, wenn eine dieser Kinästhesen, mitgehend mit der Veränderung, Scheinruhe herstellte. Die Scheinruhe der höchsten Kinästhesen impliziert so alle Scheinruhen unmittelbar oder als Scheinruhen der Scheinruhen der niederen Kinästhesen-Stufen.