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Nutzen und Grenzen bei der Messung von Testosteron

  • Mathis Grossmann

摘要

Die Serumtestosteronmessung ist unerlässlich, um einen klinischen Verdacht auf einen männlichen Androgenmangel zu bestätigen. Serumtestosteron sollte morgens im nüchternen Zustand bei einem medizinisch stabilen Patienten ohne aktuelle oder kürzlich aufgetretene akute Krankheit gemessen werden. Ein einmalig niedriger Serumtestosteronspiegel sollte durch eine erneute Messung bestätigt werden. Wenn der Serumtestosteronspiegel wiederholt niedrig ist, ist eine individuelle Untersuchung notwendig, um die Ursache des Hypogonadismus zu bestimmen. Zur Messung ist ein validiertes Assay nötig, wobei massenspektrometrische Assays als Goldstandard gelten. Während das Gesamttestosteron die primäre Messgröße zur Bestimmung des Androgenstatus ist, kann in bestimmten Situationen die Messung des sexualhormonbindenden Globulins (SHBG) und des freien Testosterons (fT, idealerweise durch die Equilibriumdialyse als Goldstandard) hilfreich sein. Im Gegensatz dazu ist der Nutzen der Messung der Testosteronmetaboliten Estradiol und Dihydrotestosteron noch nicht belegt.